Der Ausdruck (unserer|meiner) Bundeswettbewerbinformatik Dokumentation ist immer ein Akt nicht zu vernachlässigenden Stresses, aus verschiedensten Gründen, die ich im Folgenden erläutern möchte. Zum einen werden wir nie früher als einen Tag vor Abgabetermin fertig (diesmal immerhin mit einem Zeitbuffer von 40 Minuten), was wohl ein Problem ist, dessen Bewältigung ich mittlerweile aufgegeben habe. Der eigentliche Stress beginnt jedoch mit dem Aufsuchen der Bücherei, da dort für den Ausdruck geeignete Laserdrucker bereitstehen. Nun muss man sagen, dass Druckkosten leider noch immer enorm hoch sind, so dass ich es schade finde, dass einige durch den Zwang des Ausdruckens bei Seitenzahlen von über 70 meines Erachtens stark benachteiligt werden. Hier setzt ein Punkt ein, an dem über eventuelle Fördermaßnahmen doch ich nachzudenken intendiere. Okay, wer programmiert, hat sich meist um seine Nahrungsversorgung schon Gedanken gemacht, aber dennoch sollen die jungen Teilnehmer doch eigentlich für die Teilnahme belohnt werden (was dann ja auch, und, worüber ich mich wahnsinnig gefreut habe, in der zweiten Runde geschah!). Und wenn man neben dem noch viel erheblicherem Arbeitsaufwand auch noch Druckkosten von nicht selten > 15 Euro ausgeben muss, sehe ich durchaus den Punkt erreicht, an dem der BwInf beginnt potentielle Teilnehmer zu verlieren.
Jedenfalls standen wir in der Bücherei, in der sich freundliche Mitarbeiterinnen normalerweise (wenn nicht die gerade für Beamte so oder so völlig überdimensionierte Mittagspause begonnen hat) ein Herz fassen und mit ein wenig Schokoladigem zur Förderung der Jugendbildung beitragen, indem sie den Preis pro gedruckter Seite Papier von 10 Cent auf 0 Cent heruntersetzen. Irgendwie müssen wir den Ärger dieses Mal vorgesehen haben, dass wir die Stadtbücherei für ihre tollen Dienste nicht im Vorwort erwähnten. Nach der Schule am Montag also nichts wie zur Bücherei. Erster Schock: Keine Mitarbeiterinnen. Nur der "EDV-Spezialist" war anwesend, der uns an einen Rechner mit Drucker setzte und uns fragte, wie viel Seiten wir denn ausdrucken wollten. (Marcel: "Hm, ja, so fünf"). Nachdem er sich entfernt (er war die einzige Arbeitskraft in der ganze Bücherei zu dieser Zeit) und uns hilflos alleine mit dem "Windows-PC" gelassen hatte, auf dem sich kein Programm zum Öffnen von PDF-Dateien befand, der netterweise aber als "Text-PC" angepriesen wurde (vermutlich deshalb, weil PDFs schließlich auch Bilder enthalten konnten), durften wir abermals für einen so genannten "Internet-PC" bezahlen, auf dem sich dann eine Adobe Acrobat Reader Version befand. Glücklicherweise musste besagter Herr just in der Zeit, als wir einen der vielen Drucker der Stadtbücherei zum Drucken klargemacht hatten, in seine enorm wichtige Mittagspause, so dass sich fortan erstmal kein adäquates Aufsichtspersonal mehr in der Stadtbücherei befand. Die drei weiblichen Beamten, die sich an der Kassenbondruckmaschine zu schaffen machten zählen definitiv nicht dazu, obwohl es ihnen eigentlich hätte auffallen müssen, dass wir da seit 25 Minuten ihren Drucker benutzen, als sie ständig an uns vorbeieilten. (Hach, als Beamte ist man ja so im Stress ...)
Was solls, die Dokumentation ist unweigerlich auf totem Holz, der EDV-Herr hat sich auch über seine 5 verkauften Papierseiten gefreut und irgendwann wird sich jemand fragen, warum der Toner schon wieder leer ist (oder vielleicht auch nicht).
is ja lustig ;) ich hatte 55 seiten glaub ich, die hab ich hier zu hause gedruckt und gut war. bei mir war mehr das problem, dass ich den quellcode mit syntax highlighting aufm papier haben wollte, also konnte ich das sich selbst aktualisierende importieren von word nicht nutzen. ich hab also ganz zum schluss jede qt-datei von hand rein kopiert und formatiert. naja und letztendlich hab ich aus kostengründen eh wieder s/w gedruckt und alles war für die katz! naja was solls, ich habs ja :(

Fürs Einfügen von Code eignet sich das listings package von LaTeX richtig gut, man muss nur den Pfad zum Quellcode angeben und schon wird alles schön eingerückt und formatiert (Sprache einstellbar) eingefügt. Word ist Folter!
