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by Moritz Beller

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NFS — Probleme beim Herunterfahren

NFS Version 4 steht in den Startlöchern — doch im abgesicherten Netzwerk reicht den meisten Nutzern immer noch Version 3. Denn NFS ist wie geschaffen für das „remote mounting“ von Partitionen, ist es doch einfach und schnell einzurichten. Durch seinen „hard mounting“-Modus beugt es korrupierten Daten effektiv vor. Doch dieser Modus ist oft die Ursache für Probleme. Geht nämlich mal etwas schief, hängt der Prozess so lange, bis wieder Daten kommen. Dies ist insofern effektiv, als dass sich beispielsweise problemlos Reboots und sogar Abstürze ohne Datenverlust abfangen lassen. Es macht jedoch dann ein Problem, wenn der Host-Server heruntergefahren wird, während der Client das NFS-Verzeichnis noch gemounted hat — dann lässt sich der Prozess nämlich nicht mehr beenden und folglich der Client-Rechner nicht korrekt herunterfahren.

Dem Dilemma kann abgeholfen werden, indem beim Mounten die Option intr mitgegeben wird. Ein empfohlener NFS-Eintrag in der /etc/fstab sieht so aus: augustus:/ /mnt/augustus nfs noauto,user,intr

Eine restriktivere Option ist das Setzen von soft, wobei hier die Datenintegrität nicht mehr gewährleistet ist. (Quelle: http://nfs.sourceforge.net/nfs-howto/client.html)

Moritz Beller | Kategorie: Das Netz | 13. April 2006 | 17:25

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