Bei größeren Updates am System will man diese in den meisten Fällen nachts ausführen lassen, um am nächsten Morgen ein vollständig einsatzbereites, eventuell noch zu konfigurierendes Gentoo-System vorzufinden. Leider kommt es in der Praxis beim Kompilieren immer wieder und unweigerlich zu Fehlern unterschiedlichster Art. Diese wird man nicht vermeiden können, man kann nur ihre Auswirkungen in Sachen Effektivität verringern. Deshalb ist es sinnvoll, zuerst alle Sourcecodepakete herunterzuladen und dann mit dem Emergen zu beginnen, um bei einem eventuelle Abbruch immerhin die anderen Pakete nicht noch downloaden zu müssen. Besonders bei einem Fehler ganz zu Anfang kann es ärgerlich sein, wenn der Computer die ganze Nacht am Strom war, aber rein gar nichts tun konnte. Zwar wird durch die vorgestellte Methode der Fehler auch nicht umgangen, aber es werden doch immerhin die ohnehin benötigten Quellcodes transferiert.
Prozedur für ein systemweites Update: