Einen großen Dank gilt es an dieser Stelle Marcel Schmittfull auszusprechen, ohne den meine Teilnahme am Bundeswettbewerb durch sein permanent penetrantes Provozieren nicht zustande gekommen wäre. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als wir beide noch zitternd der Bewertung entgegenfieberten, dürften wir damit ziemlich sicher weitersein.
Download der Archivdatei (tar.bz2, 585 K, entpackt mit tar -xjf dateiname 1,2 Megabyte)
Sie beinhaltet Lösungen zu allen gestellten Aufgaben, inklusive der Juniorfragestellung. Ausgedruckt ist sie 78 Seiten stark. Ein Blick in das zugegebenermaßen umfangreiche Paket lohnt sich aber auch insbesondere für Einsteiger, da sämtlicher Programmcode außerordentlich gut im beigelegten PDF dokumentiert ist. Die Binaries wurden für ein GNU Linux System kompiliert.

Christian Arleth and I went out to take some photographs with his Olympus camera on Friday night.
This photograph was taken with an exposure time of 5 seconds. It shows the house's contours in amazing sharpness, right in contrast to the fast-moving cloudy sky. As this photograph looks so surreal, some may rather tend to consider it a computer generated scene. But, believe it or not, it's in fact reality! The bright circle in the centre of the picture, by the way, is the moon.
Quite a nice effect to see all the traffic lights switched on at once. Right to it, you can watch a car driving round the corner. ISO 50, exposure time 10 seconds, but no flash light used this time.
We stood in the middle of a pedestrian crossing while taking this picture. You can see the indicator's rhythm of the auto on the left hand side.
Same location, different direction. The red backlights look a little more interesting than the white front lights, in my opinion.
That's a really nice one, isn't it? ISO 200, exp. time half a second. Gives me a sorta apocalypse feeling.
Much larger versions of these and many other pictures are availibe, too. If you're interested in using one or even some of them, then please contact me. I'm pretty sure we can make a good deal.

du -sch dich
gibt die Gesamtgröße des Verzeichnisses ./dich in einem für Menschen einfach zu lesenden Format aus.

Der Ausdruck (unserer|meiner) Bundeswettbewerbinformatik Dokumentation ist immer ein Akt nicht zu vernachlässigenden Stresses, aus verschiedensten Gründen, die ich im Folgenden erläutern möchte. Zum einen werden wir nie früher als einen Tag vor Abgabetermin fertig (diesmal immerhin mit einem Zeitbuffer von 40 Minuten), was wohl ein Problem ist, dessen Bewältigung ich mittlerweile aufgegeben habe. Der eigentliche Stress beginnt jedoch mit dem Aufsuchen der Bücherei, da dort für den Ausdruck geeignete Laserdrucker bereitstehen. Nun muss man sagen, dass Druckkosten leider noch immer enorm hoch sind, so dass ich es schade finde, dass einige durch den Zwang des Ausdruckens bei Seitenzahlen von über 70 meines Erachtens stark benachteiligt werden. Hier setzt ein Punkt ein, an dem über eventuelle Fördermaßnahmen doch ich nachzudenken intendiere. Okay, wer programmiert, hat sich meist um seine Nahrungsversorgung schon Gedanken gemacht, aber dennoch sollen die jungen Teilnehmer doch eigentlich für die Teilnahme belohnt werden (was dann ja auch, und, worüber ich mich wahnsinnig gefreut habe, in der zweiten Runde geschah!). Und wenn man neben dem noch viel erheblicherem Arbeitsaufwand auch noch Druckkosten von nicht selten > 15 Euro ausgeben muss, sehe ich durchaus den Punkt erreicht, an dem der BwInf beginnt potentielle Teilnehmer zu verlieren.
Jedenfalls standen wir in der Bücherei, in der sich freundliche Mitarbeiterinnen normalerweise (wenn nicht die gerade für Beamte so oder so völlig überdimensionierte Mittagspause begonnen hat) ein Herz fassen und mit ein wenig Schokoladigem zur Förderung der Jugendbildung beitragen, indem sie den Preis pro gedruckter Seite Papier von 10 Cent auf 0 Cent heruntersetzen. Irgendwie müssen wir den Ärger dieses Mal vorgesehen haben, dass wir die Stadtbücherei für ihre tollen Dienste nicht im Vorwort erwähnten. Nach der Schule am Montag also nichts wie zur Bücherei. Erster Schock: Keine Mitarbeiterinnen. Nur der "EDV-Spezialist" war anwesend, der uns an einen Rechner mit Drucker setzte und uns fragte, wie viel Seiten wir denn ausdrucken wollten. (Marcel: "Hm, ja, so fünf"). Nachdem er sich entfernt (er war die einzige Arbeitskraft in der ganze Bücherei zu dieser Zeit) und uns hilflos alleine mit dem "Windows-PC" gelassen hatte, auf dem sich kein Programm zum Öffnen von PDF-Dateien befand, der netterweise aber als "Text-PC" angepriesen wurde (vermutlich deshalb, weil PDFs schließlich auch Bilder enthalten konnten), durften wir abermals für einen so genannten "Internet-PC" bezahlen, auf dem sich dann eine Adobe Acrobat Reader Version befand. Glücklicherweise musste besagter Herr just in der Zeit, als wir einen der vielen Drucker der Stadtbücherei zum Drucken klargemacht hatten, in seine enorm wichtige Mittagspause, so dass sich fortan erstmal kein adäquates Aufsichtspersonal mehr in der Stadtbücherei befand. Die drei weiblichen Beamten, die sich an der Kassenbondruckmaschine zu schaffen machten zählen definitiv nicht dazu, obwohl es ihnen eigentlich hätte auffallen müssen, dass wir da seit 25 Minuten ihren Drucker benutzen, als sie ständig an uns vorbeieilten. (Hach, als Beamte ist man ja so im Stress ...)
Was solls, die Dokumentation ist unweigerlich auf totem Holz, der EDV-Herr hat sich auch über seine 5 verkauften Papierseiten gefreut und irgendwann wird sich jemand fragen, warum der Toner schon wieder leer ist (oder vielleicht auch nicht).


Das wird doch wohl nicht etwa echter Schnee sein, an der Mütze

in den noch immer Blätter behangenen Zweigen der Bäume

im Garten

auf den Ziegeln!
Nebenbei, ich hätte es vor Entzücken fast vergessen, der 100. Eintrag auf dieser Website!

Die BigBrother-Awards werden an Firmen und öffentliche Personen vergeben, die durch Ihr Handeln die Privatsphäre anderer besonders stark missachten.
Sehr geehrte Damen und Herren,
herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des BigBrother-Preises 2004! Mich wundert, dass Sie diese hochdekorative Ehrung nicht bereits auf Ihrer Website vermerkt haben?!
Wie dem auch sei, ich finde es im Übrigen wunderbar, dass Ihre Kopierer sich selbst auf dem Duplikat vermerken -- ein bisschen Beachtung sollte man ihnen schon gönnen, schließlich verbringen sie ja tagtäglich ganz erhebliche, in der Öffentlichkeit viel zu wenig anerkannte Leistungen.
Da ich von dieser tollen Unterschrift Ihrer Kopiergeräte stark beeindruckt bin, und Sie es ganz offenstlich noch nicht mal nötig haben, mit diesem außergewöhnlichen Feature auf der Packung zu werben, stellt sich mir nun die Frage, ob dies nur Canon-Kopierer oder aber auch die von mir gekaufte Kamera und mein Scanner können?
Auf Ihre Antwort, die ich selbstverständlich nur mit Ihrer Genehmigung veröffentlichen werde, freue ich mich schon jetzt sehr!
Gruß
Moritz Beller
Keine Antwort ist natürlich sehr leicht. Schade eigentlich, war ich doch bis jetzt mit meinen Canon-Produkten ganz zufrieden.

First of all, some general notes I find necessary to add before discussing the actual problem.
Belkin's software allows authorized persons to make backups of the current settings via an easy-to-handle configuration page so they can set the router to a prioir state sane re-entering all settings over and over again, if the router lost them for some reason, e.g. as a matter of an electrical power outage. As a logical consequence these configuration backups, that can be saved onto your PC's hard drive, contain all the sensitive information your Belkin router modem needs to be able to log into the internet, which is your password and userid. Furthermore, they also provide your router's access password and so on and so forth.
All that is essential. There is no way of overcoming this situation. Generally speaking, the configuration backup tool is even a neat feature. If Belkin'd done a better job, I wouldn't even mind, cause it would then be very unlikely that anybody could draw conclusions from your backups to the passwords that are saved within them. But it became a serious security problem due to Belkin's way of implementing it, as you may have already guessed.
The problem with all configuration files of any sort is that, when it comes to sensitive data, the information must somehow kept hidden. There are at least two easy possibilties to do so.
Ironically, Belkin's almost done it right: The configuration file in fact is a binary, but among all sorts of machine code it does contain your settings in cleartext! Once again: They really do write all the sensitive information in plaintext in this file! Nuts!
Further, take into account some parts of the file are actually converted to machine code so that nobody will be able to find out what they may mean! Man, how can one be so stupid?
Open your config.bin file with an editor such as emacs (type c-s) and search for your password you will see it, just like anybody else possessing this file would. Should fear you, shouldn't it?
And, now, here's the best: With this config file, everybody can access the internet with your userid and the password (that he has all found in just one file!) on your costs!
Important! Please leave information regarding this subject in the comments and feel free, if you can, to make your readers aware of this incredibly awesome security bug! Thanks a lot.

Der Jugendmedienpreis in der Kategorie online wurde, sehr verehrte Leser, an mich vergeben! Ich möchte mich herzlich bei der Jury für diese weise Entscheidung bedanken. Sie bereitet mir größte Euphorie.
Nun, was ist der Jugendmedienpreis (Zitat aus Wikipedia)?
Der Jugendmedienpreis wird im Rahmen der turnusmäßg stattfindenden Sächsischen Jugendmedientage, die als die renommierteste Medienveranstaltung für Jugendliche in Sachsen gelten, an im Bereich der neuen und alten Medien besonders engagierte Jugendliche seit 2004 vergeben und soll die Wichtigkeit nicht nur des passiven Medienkonsums, sondern vor allem des Selbstaktivwerdens hervorheben und belohnen.
Vielen Dank für diese großartige Ehrung, sie bedeutet mir wirklich viel.
Die weiteren Plätze kann man sich bei den Jungen Medienmachern ansehen. Weitere Informationen finden sich sicherlich auch bald bei den Sächsischen Jugendmedientagen, zu denen ich zwar im Rahmen der Preisverleihung eingeladen wurde, aber leider nicht erscheinen konnte (trotzdem danke noch mal an Sybille Uhlig). Wer kann und Interesse hat, sollte sich die Termine vormerken. Sollte das Programm ähnlich gut sein wie das diesjährige, ist es die 40 Euros defintiv wert.

Ungewöhnlich groß war meine Freude am Samstag Mittag, als eine nette Frau von DHL mir ein großes Päckchen mit einem Wireless Router und einer Wireless Notebook Network Card von Belkin überreichte. Die Installation der PCMCIA Netzwerkkarte auf dem Laptop mit Debian stellte sich -- trotz des hiflreichen Einwirkens Momos, dem hier nochmal gedankt sei -- als recht umfangreich heraus. Sehr hiflreich war für uns die Lektüre der Belkin Support Seite und einer Diskussion auf linuxquestions.org.
Zuerst sollten die Pakete wireless-tools und pcmcia_cs per apt-get installiert werden, falls sie nicht vorhanden sind. Nun müssen einige Konfigurationsdateien auf WLAN-Tauglichkeit gebracht werden. In /etc/pcmica/config befindet sich eine Liste an Netzwerkkarten. Beim Eintrag für die vorhandene Netzwerkkarte (in unserem Fall für "Belkin F5D7010 Ethernet") muss für das Modul hinter bind (normalerweise "wvlan_cs") "orinoco_cs" angegeben werden:
card "Belkin F5D7010 Ethernet"Als nächstes muss /etc/pcmcia/wireless.opts konfiguriert werden, z.B.:
version "Belkin", "F5D7010-PCMCIA-Network-Card"
bind "orinoco_cs"
# orinoco mine
*,*,*,00:00:F0:*|*,*,*,00:02:78:*)
INFO="orinoco_cs"
ESSID="WLAN"
MODE="Managed"
CHANNEL="11"
RATE="auto"
;;
auto lo
iface lo inet loopback
auto wlan0
iface wlan0 inet dhcp
wireless-essid WLAN
case "$Address" in
*,*,*,*,*)
DHCP="y"
;;
esac
ndiswrapper -i bcmwl5.infwie in der ndiswrapper INSTALL Datei beschrieben ausführen. (Für dauerhaften Einsatz kann noch ein ndiswrapper -m angehängt werden.) Nun sind wir bereit für das erste Erfolgserlebnis:
ndiswrapper -l
modprobe ndiswrapperDer Karte geht ein grünes Licht auf! Das zweite Licht ist nicht weit entfernt, ein
/etc/init.d/pcmcia restart
/etc/init.d/networking restart

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Folgerung: Einen kompletten Rechner als Router einzusetzen ist ziemlich teuer, hat aber auch den Vorteil einer wesentlich höheren Konfigurierbarkeit.

Wer sich mal eben schnell einen Überblick über die gegebenen Instant Messanging Systeme (das sind Protokolle, mit denen man mit anderen Leuten kommunizieren kann) verschaffen will, sieht sich schnell einer ungeheuren Vielfalt gegenüber. Über diese Unzahl verschiedener IM-Protokolle, die jeweils mit gewissen Vor- und Nachteilen ausgestattet sind, soll im Folgenden ein guter Überblick geboten werden werden. Doch nützt einem das theoretisch beste Protokoll nichts, wenn es nicht Programme gibt, mit denen man es nutzen kann. Gerade weil es für jedes der vorgestellten Protokolle mehrere Client-Porgramme gibt, ist die Umsetzung der vom Protokoll gegebenen Features keineswegs kongruent. Sie unterscheidet sich vielmehr von Programm zu Programm und hängt von vielen Faktoren bei der Softwareentwicklung ab, so dass man mit unterschiedlichen Programmen zu einunddemselben Protokoll immer verschiedene Funktionen geliefert bekommen wird. Zumindest im Aussehen differenzieren alle.
Das beste Beispiel dafür ist das enorm umfangreiche Jabberprotokoll. Bis jetzt gibt es noch keine Software, die alle seiner scheinbar endlosen Erweiterungen vollständig unterstützt, so dass man sich als Nutzer Gedanken machen muss, welche Funktionen man überhaupt benutzen wird und auf welche man verzichten kann. Die Wahl des Protokolls stellt die grundlegenden Rahmenbedingungen, aber erst die Clientwahl entscheidet, ob eine theoretisch integrierte Funktion auch praktisch nutzbar ist.
Neben den Programmen, die grundsätzlich nur ein Protokoll unterstützen, wie etwa licq oder Psi, gibt es auch eine große Palette an Software, die sich der Aufgabe verschrieben hat, möglichst viele Protokolle unter einer Haube (Marketingmanager sprächen wohl von "Corporate Identity") zu vereinen und damit gerade Benutzern von mehreren Protokollen die Möglichkeit zu bieten, ihr Durcheinander in Grenzen zu halten. Paradebeispiele dafür sind Gaim und KDEs Kopete.
Wer wirklich nur ICQ braucht, sollte sich mit licq von http://www.licq.org vertraut machen, denn die Software bietet zweifelsfrei die lückenloseste Implementierung des proprietären ICQ-Protokolls. Neben der QT-Version (für KDE) gibt es auch eine kommandozeilenbasierte für Puristen. Die Entwicklung der Gnome-Pendants wurde mittlerweile eingestellt.
Aus diesem Grund ist Gnome-Usern zum Programm Gnomeicu zu raten, das über SourceForge.net bezogen werden kann. Es bietet einen ähnlich hohen Funktionsumfang mit Implementierungen zu Datentransfers und eine Historyfunktion wie licq, wurde aber speziell für Gnome entwickelt.
... ist der Client für Jabber unter Linux! Mag sein mannigfaltiger Funktionsumfang auch auf den ersten Blick etwas abschreckend wirken, so offeriert er doch gerade Fortgeschrittenen unentbehrliche Funktionen wie die derzeit wohl einzige korrektimplementierte Verschlüsselung unter Zuhilfenahme von GnuPG. Erst kürzlich hinzu kamen beste Möglichkeiten Filetransfers (unter anderem auch für Rechner, die hinter einer NAT sitzen) zu initialisieren. Seine Oberfläche ist stilistisch sauber. Sie wirkt aufgeräumt und logisch. Die Projektwebsite, von der man sich auch Windowsversionen herunterladen kann, lautet http://psi.affinix.com.
Das Programm der Wahl für KDE-3.2-Anwender heißt mit Namen Kopete und wird in der KDE-Community unter http://kopete.kde.org/ weiterentwickelt. Es spricht die Protokolle IRC, MSN, ICQ und Yahoo. Seine Benutzeroberfläche integriert sich geschmeidig in die KDEs. Für die einzelnen Protokolle werden etliche Zusatzfunktionen wie Datentransfers und weiteres geboten.
Gaim gehört zweifelsohne zu den bekanntesten und laut SourceForge auch am öftesten aktualisierten OpenSource-Projekten. Es wurde in Anlehnung an AOLs IM-Protokoll Aim mit einem G präfexiert, um dem Umstand Ausdruck zu verleihen, dass als Graphikbibliothek auf GTK+ zurückgegriffen wird und stellt das für Gnome-User da, was Kopete für KDE-Anwender ist. Die Implementierung der Protokolle AIM (Oscar und TOC Protokolle), ICQ, MSN Messenger, Yahoo!, IRC, Jabber, Gadu-Gadu, und Zephyr ist in den meisten Fällen weit fortgeschritten. So lassen sich etwa über Jabber, Yahoo! und MSN Dateien versenden und empfangen. Auch die Auswahl an Plugins ist reichlich.

Hier können Sie sich für den Messebesuch und/ oder die Konferenzteilnahme registrieren.
Registrieren Sie sich noch vor dem 30. September 2004 für den kostenfreien Messebesuch und nutzen Sie den attraktiven Konferenz-Frühbucher-Rabatt!
Dieser beinhaltet unteranderem die kostenfreie Zusendung eines Messe-Ticket für die Linux World Frankfurt 2004, das zum Messebesuch und zur Teilnahme an allen Keynotes und .org Sessions an allen drei Veranstaltungstagen berechtigt und das sonst 10 respektive 25 Euros kosten würde.

Nach erfolgter Kabelverlegung stellt sich die Frage, wie man die separat gekauften Cinchanschlüsse auf das Kabel bringt. Da dieses Unterfangen ein tückenreiches ist, folgt hier eine kurze Erklärung.
Ist dies geschehen, muss das Kabelende abisoliert, ein einheitlicher Pol ausgesucht und von der Schirmung sauber getrennt werden. Danach gehts ans Löten (siehe Bild). Zu beachten gilt es hier, dass nicht allzuviel Lötzinn verbraucht wird und eine strikte Trennung zwischen Masse und Signalleitung besteht.Eine Funktionsprüfung ist beispielsweise mit einer 9Volt-Blockbatterie möglich. Sollte der Sound ein summendes bis brummendes Untertongeräusch haben, liegt dies meist an schlecht gelöteten Anschlüsseln, bei denen Signale auf den Groundanschluss gelangen (der relative Nullstrom verschiebt sich und somit auch die Eingangssignale). In einem derartigen Fall (der bei mir durch das Schrauben der Plastikabdeckung des Steckers auftrat) reicht es, sich die betreffenden Kabeln anzusehen und nachzubessern, womit die Fehler meist behoben werden. Ansonsten kann dieser Effekt natürlich auch durch minderwertige Materialien auftreten.

Wie gut erkenntlich ist, wirbt der Hersteller der links abgebildeten Schachtel CD-Rohlinge, die sonst nicht weiter auf der Packung ausgezeichnete Firma Silver Circle, mit 50 in der Spindel enthaltenen Discs, die eine Kapazität von 700 MB aufweisen und mit Brenngeschwindigkeiten von 1x bis 52x zurechtkommen sollen. Das ist insofern schön, als dass man, solange die Scheiben vom eigenen Brenner erkannt werden, durch die hohe Menge einen recht geringen Preis pro Stück erzielen kann.
Natürlich zählt kein Mensch nach, ob es tatsächlich fünfzig Stück sind, und allein das war Grund für mich, genauer nachzusehen. Subtrahiert man die zwei zu welchem Zweck auch immer beigelegten Plastikdiscs von der Menge aller in der Spindel enthaltener Scheiben, gelangt man zu dem Ergebnis 49.
Nach Überprüfung des Resultats folgt eine interessante Debatte: Schließlich handelt es sich bei den Plastikdeckeln ja auch um Scheiben! Warum ergo sollten diese nicht zur Menge und der auf der Verpackung angegebenen Zahl an Discs hinzuaddiert werden? Dies kann allerdings nicht gelten, da die erwähnten Eigenschaften bezüglich Speicherdichte und untersützter Schreibgeschwindigkeiten nach eingehender Prüfung der Plastikscheiben von diesen nicht auch nur annähernd erfüllt werden können.

As I didn't find the above mentioned monitor's specifications anywhere in the Net, I thought stating them here may be useful for record purposes.
Special thanks to W. Grewe, technical support of Peacock, who gave me this reply.
horiz. frequency: 30 - 64 kHzThis results in making a ModeLine for 1024x768 like this (tested on mine and works fine. no warranty at all, though):
resolution / refresh rate
640 x 480 / 120 Hz
800 x 600 / 100 Hz
1024 x 768 / 76 Hz
1280 x 1024 / 60Hz
Max Bandwidth: 85 MHz
ModeLine "1024x768" 84.18 1024 1072 1312 1408 768 770 782 808 #74Hz

Erstaunlich unbekannt bei vielen Anwender ist die Möglichkeit der Graphikserver X.org bzw. XFree86, den Monitor selbsttändig in einen Standbymodus zu versetzen. Dabei geschieht die Aktivierung mittels nur einer einzigen Zeile und der Sinn der Option liegt unbestreitbar im wesentlich geringeren Energieverbrauch.
Man editiere also entweder /etc/X11/XF86Config oder /etc/X11/xorg.conf und trage unterhalb von Section "Monitor" vor das schließende EndSection eine neue Zeile
Option "DPMS"ein. Nach einem Neustart des Graphikservers sollte das Gerät bei hinreichend langer Inaktivität automatisch in den Standbymodus schalten.

Mit der kommerziellen, proprietären Software VMware kann ein virtueller Computer simuliert werden, auf dem sich Betriebssysteme "on-the-fly" installieren lassen. So startet man unter Linux VMware und kann dann durch Selektion zum Beispiel MacOs, Microsoft-Windows-Derivate oder sogar nochmals Linux booten. Das Erstaunliche daran ist, dass es wirklich funktioniert, und das sogar beeindruckend schnell. Für Heimanwender und Enduser heißt das präferierte Paket vmware-workstation und befindet sich bei nahezu allen Paketmanagern größerer Distributionen im Tree. Um die Software zu lizensieren, muss man sich einen Registrierungsschlüssel kaufen, für den der Hersteller Rabatte bei Schülern und Studenten einräumt. Vor der Investition von viel Geld bietet er aber auch die Möglichkeit zu einer 30-Tage-Testversion zu greifen. VMware Workstation befindet sich in ständiger Weiterentwicklung und wird regelmäßig geupdatet.
Die Entwicklung eines solchen Programmes ist nicht ganz leicht, muss es doch den komplizierten Wechsel zwischen dem 16-Bit-Bootmodus und dem protected mode simulieren, woraus verständlich wird, dass sich der Produzent seine Leistung bezahlen lassen möchte. VMware ist vielleicht die einzige kommerzielle Software im Moment, die es wert ist, für sie Geld auszugeben.
Das Prinzip ist recht simpel: VMware agiert als Basisstation, auf der man unterschiedliche Einträge für verschiedene Betriebssysteme anlegen kann und diese dann mit einem Mausklick startet. Es stellt dabei quasi den PC zur Verfügung, indem es Zugriff auf sämtliche Laufwerke und Festplatten bereit stellt und mit ein bisschen Tüfteln auch auf angeschlossene USB-Geräte. Aufgrund dieses Aufbaues sollten theoretisch alle bekannteren operating systems mit VMware zum Laufen gebracht werden können. Der Hersteller bietet zusätzlich die so genannten VMwaretools an, ein Treiberoptimierungssystem, das unter dem Gastbetriebssystem zur Verbesserung der Performence von Sound, Maus und Graphik installiert werden kann. 3D-Beschleunigung erlauben zwar auch diese nicht, aber immerhin machen sie das Arbeiten bei ausreichendem Arbeitsspeicher (> 256 MB) noch flüssiger. Überhaupt ist die Verwendung von Arbeitsspeicher ein heikles Thema, denn VMware nimmt schon mal gerne allen zur Verfügung stehenden für sich in Anspruch. Unter Linux/X11 sollte man zumindest auf eine Reserve von ca. 100 MB achten und nicht den vollen Ram freigeben, da sonst der Graphikserver (und mit ihm alle Programme) abstürzt.
Nach der Installation muss VMware zuerst konfiguriert werden, was sich als kleine Hürde erwies, da das Script nicht unbedingt die aussagekräftigsten Fehlermeldungen von sich gab und zuweilen sogar chaotisch verlaufen zu schien. Während ich mit Kernel 2.4X keinerlei Probleme hatte, brachte selbst eine Neukompilierung der Module für 2.6 nichts. Ich musste erst VMware deinstallieren (!), bevor die VMware Dienste über /etc/init.d/vmware start wieder fehlerlos anliefen. Da die Kernelentwicklung doch recht rasant vonstatten geht, sollte man über die Meldung "This version of the Linux kernel is newer than the newest series with which VMware Workstation is supported. It may or may not work. Would you like to continue?" nicht allzusehr verwundert sein. In allen mir bekannten Fällen traten diesbezüglich keine Probleme auf.
Nett sind überdies die zahlreichen zusätzlichen Features, die VMware bietet: Zum einen kann man einen Datenaustausch zwischen dem guest os und dem host os durchführen, indem man z.B. unter Windows XP ein Netzwerklaufwerk einrichtet, das auf einen Ordner in einer ReiserFS-Partition unter Linux verweist. Zum anderen ist es möglich die von VMware angelegten vmdk/vmx-Dateien, in denen alle Einstellungen, Programme et cetera gesichert sind, zu transferieren und eins zu eins auf einem anderen Rechner mit VMware zum Laufen zu bekommen: Das funktioniert noch nicht einmal mit einer "normalen" Windowsinstallation ohne VMware. Dazu sollte man sich klar machen, dass VMware die Partitionen auf Wunsch dynamisch verwaltet: Man gibt im VMwaresetup an, die Filesystemdatei, die angelegt wird, solle "mit dem Speicherbedarf mitwachsen", definiert eine Obergrenze und formatiert dann bei der "guest os"-Installation bis zum gewünschten Limit, etwa 7 Gigabyte. Daraufhin simuliert die Software dem guest os zwar das Vorhandensein von Speicherplatz bis zu dieser Grenze, allokiert in Wirklichkeit aber nur so viel Speicherplatz wie tatsächlich benötigt wird, bei einer reinen Windows XP-Installation ohne zusätzliche Programme etwa 1200 MB. Wenn alles soweit funktioniert, bietet es sich bereits hier an ein Backup von den erwähnten Dateien zu erstellen, indem man sie auf eine DVD brennt. So spart man sich bei späteren Installationen einiges an Zeit.
Eines kann VMware jedoch nicht ändern: Abstürze des guest os, zum Beispiel Windows XP. Dabei bleibt dann Linux aber davon unberührt ... noch ein Vorteil. Es lassen sich sowohl netzwerkintensive Anwendungen wie Firefox, aber auch DVD-Abspielsoftware und Videoplayer gut nutzen. Lediglich bei der Bearbeitung großer Datenmengen oder dem simultanen Nutzen von Programmen auf dem host os merkt man gewaltige Geschwindigkeitseinbußen. Auf aktuellen Rechnern …
Weiterlesen

Um die Temperatur einer Festplatte zu ermitteln, gibt es das kommandozeilenbasierte Programm hddtemp (nomen est omen).
emerge app-admin/hddtempDas erinnert mich an meine neue Festplatte, die langsam mal eintreffen sollte und bei der ich mich frage, ob ich sie wohl unter Linux auf einem alten ASUS P2L97-Board zum Laufen bringen werde.
...
root@augustus moritz # hddtemp /dev/hda
/dev/hda: ST340823A: 41°C

Heute vor einem Jahr erschien der erste Weblogeintrag auf 4momo.de. Seitdem habe ich etliches geschrieben, und ich hoffe doch, dass es (trotz der viel zu geringen Resonanz, meldet euch!) dem einen oder anderen eine Hilfe gewesen war, ihn auf einen Sachverhalt aufmerksam gemacht und zum Nachdenken animiert hat. Wenn dies der Fall gewesen sein sollte und sich einer unter euch ganz besonders bei mir bedanken möchte, vielleicht sogar noch ein spätes Geburtstagsgeschenk nachreichen will, dann ist meine Amazonwunschliste sicher mehr als einen Blick wert.
In letzter Zeit habe ich mich vor allem mit Window Managern unter Linux beschäftigt, da mir Gnome zuwider wurde, als es nach einem Absturz von Firefox meine Einstellungen völlig durcheinander brachte. Neben Fluxbox, bei dem ich schlussendlich hängen geblieben bin, habe ich mir noch Xfce4, waimea und fvwm2 angesehen, wobei die Reihenfolge den Grad des Gefallens widergibt: Wem Fluxbox' schmaler, kleiner Stil nicht gefällt, könnte mit dem bunten Xfce eine schöne Alternative gefunden haben. Hier entscheiden persönlich Vorlieben und besonders der eigene Geschmack. Aus meiner Sicht muss ein Window Manager vor allem stabil, effektiv und nett anzusehen sein, die Startzeit sollte unter 4 Sekunden liegen und die Software ausgereift sein, schließlich will man damit arbeiten. Wem also ähnliche Bedürfnisse wichtig sind und wem zwar Fluxbox vom Grunde her gefällt, es aber doch ein wenig hässlich in der Standardeinstellung findet, dem seien folgende Tipps empfohlen.
Die erste und möglicherweise wichtigste Modifikation besteht darin, Fluxbox ein Programm hinzuzufügen, das den Inhalt der verschiedenen virtuellen Desktops anzeigen kann, fbpager:
emerge fbpagerDieses sollte nach Möglchkeit automatisch gestartet werden, was über die Zeile
fbpager &in ~/.fluxbox/startup (vor der exec-Anweisung einfügen) möglich ist. Die Konfigurationsdatei zu fbpager nennt sich ~/.fluxbox/fbpager.
emerge gdeskletszeigt eine große Menge an gdesklets-Applikationen. Wie schon fbpager sollte auch gdesklets beim Starten von Fluxbox geladen werden. Die Prozedur ist analog.
...
emerge -s desklets*

Der Schweinfurter Stadtwald eignet sich hervorragend für kürzere und längere Mountainbiketouren.

Es gibt wahnsinnig viele Bildergallerien im Internet, deren Schnappschüsse immer ähnliche Dateinamen besitzen, weil diese zumeist von einer Software generiert wurden (und das ist auch durchaus sinnvoll). Um eine ganze Gallerie nicht Klick-für-Klick herunterladen zu müssen und damit viel Zeit zu verschwenden, habe ich das folgendene Bash-Shellscript für Linux geschrieben. Es erledigt diesen Job nach Eingabe einer abstrakten URL (z.B. bei Dateinnamen wie www.4momo.de/bild_0001.png ... www.4momo.de/bild_0100.png, www.4momo.de/bild_$TCX.png) und eines Start- und Endwertes (in diesem Fall 01 und 0100). Das Script enthält Dokumentationshinweise. Bei etwaigen Unklarheiten und Wünschen besteht überdies noch die Möglichkeit, die Kommentarfunktion zu nutzen.
Download des GPL-lizensierten Scriptes

Nach sechswöchigem Bestellmarathon traf letzten Freitag endlich meine lang ersehnte Digitalkamera Canon Powershot A300 ein. Neben der Bildqualität und der Akkulaufzeit interessierte mich natürlich vor allem die Unterstützung für Linux. Im Voraus hatte ich mich bereits informiert, dass die Kamera von gphoto2 vollständig unterstützt wird. Erwartungsgemäß reichten deshalb die Befehle
emerge gphoto2um alle Bilder der Kamera ins aktuelle Verzeichnis übertragen zu bekommen. Wunderbar.
gphoto2 --get-all-files

Undoubtedly, X's default cursor doesn't look very stylish, does it? (Purists or those people that say "ANSI is just enough" may not agree with me in this point, but let's leave them out of the game for a while.) Let's see what we can do about it.
cd /usr/share/cursors/xfree
cp /home/moritz/download/<CURSORFILE> .
tar -jxvf <CURSORFILE>
emacs /usr/share/cursors/xfree/default/index.themeNota bene: Replace emacs with your favourite editor.
[Icon Theme]and you're done after a restart of X.
Inherits=Premium

Den Wert eines guten Mail-Clients erkennt man häufig erst dann, wenn es entweder zu spät ist, oder wenn man ohnehin weiß, dass es eine gute Wahl war. Bis meine Komposition aus Sylpheed-Claws und SpamAssassin stand, vergingen etliche Testversuche mit Programmen wie Thunderbird und gnus, und so war ich doch recht erfreut über den Hinweis, den mir SC beim Öffnen eines Linkes mit dem Firefox-Browser gab. Es warnte, wie im nebenstehenden Bild zu sehen, dass nicht die dargestellte Web-Adresse sondern eine andere geöffnet werde, die sich als ganz offensichtlich vom Versender absichtlich gefälscht heraustellte. Aufgrund meiner recht harmlosen Einstellungen von SpamAssassin erhalte ich etwa eine von 75 Spammails fälschlicherweise als Ham (Akronym zu Spam) in meine Inbox. Das ist nicht weiter tragisch, denn ich will auf keinen Fall echte Mails versehentlich löschen. Seit etwas über drei Monaten funktioniert dies ohne jeden Tadel, so dass ich die herausgefilterten Mails meist gleich löschen kann und viel Zeit gewinne. So kann es also passieren, dass eine gemeine Spammail SpamAssassin bisweilen durch die "Krallen" geht. Normalerweise sind derartige Mails schnell identifiziert und ich sehe sie mir auch nicht genauer an, doch bei dieser einen konnte ich nicht widerstehen, da ich bereits ahnte, dass die URL zum Betrug dienen sollte.
Weil die beiden Programme, insbesondere noch in Verbindung mit Firefox, wirklich exzellent zusammenarbeiten, möchte ich sie dem einen oder anderen Leser weiterempfehlen und Installationsinstruktionen bieten. Zuerst sollten natürlich die entsprechenden Pakete installiert werden. Da alle OpenSource und weitläufig bekannt sind, sollte es keine Problem sein, den distributionseigenen Paketverwalter zu benutzen, unter Gentoo also beispielsweise: Weiterlesen

Ein paar schauerlich unwichtige Informationen und Links zum Beginn der Woche folgen.

Da ich mit großem Entsetzen feststelle, dass sich zwar seit Anfang dieses Jahres nahezu alle Beiträge auf Linuxthemen bezogen haben, ich aber bis jetzt noch nicht bekannt gegeben habe, obwohl dies eigentlich aus den vorangegangenen Meldungen ersichtlich sein sollte, dass nach Debian mittlerweile Gentoo-Linux die Distribution meiner Wahl geworden ist, sehe ich insbesondere seit des Updates auf Gnome 2.6, auch Gnome übrigens eine Neuerung, ersetzt es doch schließlich KDE, Bedarf, darüber etwas zu berichten. Die Gründe für einen Wechsel zu Gentoo waren trivial:
Nachdem Gentoo eingerichtet war, entschloss ich mich KDE erst gar nicht zu emergen, sondern gleich mit Gnome zu beginnen, damals noch in der Version 2.4. Ich war wirklich sehr positiv von der Startzeit (circa eine Minute) und der sonstigen Schnelligkeit des Systems überrascht. Die meisten "großen" Anwendungen wie Firefox, Thunderbird und OpenOffice.org lassen sich unter Gnome genausogut wie unter KDE betreiben, sie laufen "out of the box". Es ist zwar prinzipiell auch ebenso problemlos möglich, KDE-Programme unter Gnome auszuführen, doch benötigt man dafür die umfangreichen KDE-Libraries, weshalb es in den meisten Fällen sinnvoller ist, sich nach einem Ersatz umzusehen. (Für KMail etwa Sylpheed-Claws, in meinem Fall.)
Einen recht krassen Geschwindigkeits- und Usabilitygewinn konnte ich durch das oben bereits angesprochene Update von Gnome 2.4 auf 2.6 erzielen. Obwohl ich dem neuen "Spatial-Modus" des Nautilus bis jetzt nichts abgewinnen kann, bin ich sehr zufrieden mit den umgesetzten Änderungen. Es bietet eine ganze Zahl nützlicher Funktionen, die lästige Arbeitsschritte durch Klicks ersetzen, ohne dabei deplatziert oder verwirrend zu wirken, denn Gnome ist sich selbst treu geblieben, was seine Philosophie betrifft. Um das alte Erscheinungsbild des Nautilus wiederherzustellen, klickt man sich in den "gconf-Editor" über Applications, "System Tools", "Configuration Editor" und aktiviert dort mittels "apps", Nautilus, Preferences und einem gesetzten "value"-Feld die Variable "always_use_browser".
Weiterhin vorhanden sind verschiedene "Workspaces", auf denen man Programme ablegen kann, um eine größere Ordnung zu erzielen. Neu hinzugekommen ist die URL "computer://", über die Nautilus Zugriffsmöglichkeiten auf angeschlossene Festplatten, CD- und DVD-Laufwerke bereit stellt. So fällt ein lästiges Konsoleöffnen und Mounten der entsprechenden Laufwerke weg. Insgesamt wurde viel unter der Oberfläche gearbeitet, was der Benutzer vor allem an der nun erheblich vergrößerten Geschwindigkeit beim Filemanager Nautilus feststellt. Deswegen sollte jeder Gnome-Benutzer ein Update vollziehen, der eine ältere Version laufen hat und mit sich am Hadern ist. Performancegewinne sind garantiert.
Sicherheitshalber beendete ich meine Gnome-, gdm- und X-Sessions, als ich mit dem Emergen begann. Da keinerlei Probleme auftraten, kann ich diese Strategie empfehlen, falls man ganz sicher gehen möchte.

Aus nicht nur aktuellem Anlass veröffentliche ich hiermit endgültig und unrückgängig ein leider nie fertig gewordenes Buch unter einer Creative Commons-Lizenz. Es wäre wirklich schön, wenn ich, wie im Buch angemerkt, möglichst viel Feedback erhielte und es hinausgetragen und in alle Welt verbreitet wird. Es ist legal, es ist frei und auf Nachfrage per eMail hin gebe ich die OpenOffice-Datei zur Verbesserung auch gerne weiter.
Download des eBooks Websites gestalten -- von der Idee bis zum Relaunch als PDF (509 Kb, 26 Seiten)

Neben der Behebung eines sicherheitsrelevanten Bugs finden sich folgende neue Features in Version 0.3:
Download der Version 0.3 (GPL-lizensiert; includierte Dokumentation mit Benutzungshinweisen)
Die Datei sollte nach dem Herunterladen auf den eigenen Rechner mit der Endung "pl" statt "txt" versehen werden und kann dann z.B. mit "perl backfl.pl home/tux/quelle /mnt/hdb/backup/alles" aufgerufen werden. quelle kann sowohl eine Datei als auch ein ganzes Verzeichnis sein. So ist es mit einem Befehl möglich, sämtliche Arbeit, die normalerweise in einem Oberzerzeichnis gesammelt, gut sortiert in mehreren Unterverzeichnissen aufbewahrt wird, zu sichern. Es müssen lediglich ein Perl-Interpreter und die Programme "tar" und "bzip" auf dem Rechner zur Verfügung stehen.

"Computer users fall into two groups: those who do backups and those that have never had a hard drive fail"
Der Download des Backupscripts (geschrieben in Perl) beinhaltet einen eingeschlossenen Lizensierungsvermerk und eine Kurzbeschreibung sowie Starthinweise.
Sollten bei dem ein oder anderen die Versuchung entstehen, Probleme, Wünsche und sonstige Anregung bezüglich des Backupscriptes für Linux (BackfL) kundzutun, so findet sich meine Adresse für diesen Zweck auf der Kontaktseite. Aber auch eine Diskussion in den Kommentaren wäre äußerst wünschenswert.
1. Nachtrag am 18. Juni 2004 um 19:21 Uhr: Die Verwendung der Version 0.2 ist auf keinen Fall mehr zu empfehlen, stattdessen sollte nur auf Versionen >= 0.3 zurückgegriffen werden!

When it comes to security, many people think of a small group of paranoid computer experts with white haired beards and a knowledge that wouldn't fit into the Encyclopaedia Britannica itself. People seem to have accustomed to security lacks. That's something bizaarely insane in times of digital spying and never seen before tracing of just about everyone. EMails are one of the most sensitive forms of your privacy. It's likely that certain persons are interested in reading them, as well. But, don't worry: There are mechanisms out there that protect the information you send via eMail in a very secure and -- with the help of this little guide -- even simple to understand way, that is considerd not be hacked in the next ten years, at least.
Please note: This document won't give you a detailed description, which would allow you to write your own security applications. Instead, I guarantee that you will understand the basic facts and know how to use it best and savely in minutes -- and I think that is the point for most of you.
The keyword is encryption. Encryption means to make a message unreadable for someone. If someone sent you the phrase "Hppe", you'd surely not know what to do with that -- except if you knew that you have to go one character in the alphabet back and replace its original with it. This is what you call "Decryption". (You'd clearly come to the word "Good".) Now, we're right at the point where GnuPG comes into play: It's a programe that does exactly what I've explained above automatically for you. GnuPG will create much better encryption rules for you, of course.
However, GnuPG's a bit more complex, as it's the safest encryption/decryption software. An abstractation of the former paragraph is: To decrypt an encrypted message, the reciever needs the rule that the sender used.
Extra information: GnuPG manages this tricky issue with what they call keys: A GnuPG keypair consists of a private and a public key. The public key is to encrypt text, and the private one is to decrypt text. (Thus the private key is a thing to be cared about as it was your right hand!) Let's make things less confusing with an example: John wants to send you an eMail. He asks you for your public key to encrypt the message. Once he has the text, he wants to send, coded (encrypted, "Hppe") with it on his computer, only you will be able to decrypt, that means to make it readable again ("Good"), it with your private key ("Go one character back") on your machine. So, if you want to reply him to his mail -- what do you need? Exactly, his public key!
GnuPG automatically manages that your public key is created in such a manner that it fits to your private key, and vice versa. Though, nobody will be able to draw conclusions from your public key to your private one. And, you can't use the public key to decrypt the text again, as we did in our little example. This is all what GPG or its proprietary pendant PGP is about -- isn't that beautiful, is it?
Go to www.gnupg.org and click "Downloads". Scroll down the page until you see "Binaries" and select your appropriate operating system. If you don't know, choose Windows (it's the link unluckyly named "FTP" you have to click on). Install the thing and create yourself a keypair. (My linux commandline command to do this is gpg --gen-key. Windows users may have a coloured programe to do so.) Take the "DSA and ElGamal" (default) algorithm and change your key length to 4096 bits, if you're not against high-pressure deadlines. If you are about to take a passphrase for your key, be creative! Try to arrange your birthdate between a mixture of the initials of your relatives and special characters, or something like that. You should end up with a phrase similar to "C8b!1Ef30_gI39.p". You will need to enter it to de/encrypt messages, so make sure you'll not forget it (keep it in a secure place, e.g. on Proxima Centauri.)
You will find further notes on how to set this up on their website, GnuPG.org, or via Google. Linux users may wanna have a look at the GnuPG Gentoo user guide, not only for Gentoo. I like the "GNU privacy assitant" to handle all the public keys I have and Sylpheed Claws as my mail application. They're working really fine together.
It's just a small step from here, don't jack up, now!
Share your public key with whoever you want -- and hide your private key!
Feel free to submit your public one to me and to write me an email encrypted with my public key to any address provided by the key information.
